Teststände

Oilgear entwickelt und baut seit Jahren innovative Prüfstände für den Maschinenbau und die Automobilindustrie.

Maßgeschneiderte Lösungen nach Kundenwunsch dank des umfangreichen Wissenstandes unserer Techniker!

Oilgear bietet die periodische Wartung und Kalibrierung Ihrer bestehenden Prüfstände, aber auch die Modernisierung veralteter Anlagen, um sie auf den Stand der Technik zu bringen.

Oilgear ist nicht nur Maschinenbau, denn Oilgear ist auf dem Gebiet der Mess- und Automatisierungstechnik genauso zu Hause wie in der Antriebstechnik und Hydraulik. Unser Lieferumfang umfasst die schlüsselfertigen Anlagen ebenso wie die Lieferung von Baugruppen oder Komponenten.

Mit Oilgear Anlagen prüfen Sie bedienerfreundlich, schnell und zuverlässig – jetzt und in der Zukunft.

Automotive Testing

 

Head Positioning Fixture (HPF) nach FMVSS 216aHPF

Head Positioning Fixture entsprechend den Anforderungen der aktuellen FMVSS 216a und der dazugehörigen Laboratory test procedure:

Es wird gefordert während des Dacheindrückversuchs zu untersuchen, ob es zum Kontakt zwischen Dummy-Kopf und Dachhimmel kommt. Dazu wird eine sogenannte Head-Positioning-Fixture (HPF) verwendet, deren Anforderungen in der Prüfvorschrift beschrieben sind.

Diese Vorrichtung ist mit einer Kopfhalbschale ausgerüstet, die im Fahrzeug entsprechend der Lage eines Insassenkopfes positioniert wird. Unterhalb der Kopfhalbschale befindet sich eine 3D-Kraftmessdose. Die Kraftmessdose dient zur Ermittlung des Kontakts (ab einer Summenkraft von 222N wird die Berührung als Kontakt gewertet, zum Bestehen der Prüfung darf die Summenkraft darf 350N nicht übersteigen).

Neben der erforderlichen Verfahrbarkeit der einzelnen Achsen zur Positionierung und einer den Versuchsanforderungen entsprchenden Steifigkeit, ist die Oilgear HPF auch für Versuche über Speuzifikation ausgelegt: besonders hervorzuheben ist hier das System, dass bei Erreichen der Summenkraft von 350N über Trigger ausgelöst die Kopfhalbschale zurückzieht und somit Beschädigungen der HPF vermeidet und gleichzeitig das Weiterfahren des Versuchs ohne Unterbrechung erlaubt.

Linear ImpactorLinear Impaktor

  • Geführte und freiliegende Versuche möglich
  • Prüfmasse und -geschwindigkeit frei wählbar
  • Bei Freiflugversuchen
    • Schußdistanz frei wählbar
    • Größere Schußdistanzen dank Lasermeßtechnik möglich
    • Gute Treffergenauigkeit durch Berücksichtigung der Ballistik
  • Automatische Bestimmung der Eindringtiefe bei geführten Versuchen
  • Enge Geschwindigkeitstoleranz durch Rückführung der Istgeschwindigkeit und des Istdrucks
  • Steife Konstruktion mit 4 bzw. 5 Verfahrachsen
  • Portal- oder Turmbauweise
  • Vollautomatischer Betrieb

 

 

 

Ejection Mitigation nach FMVSS 226

  • Gesamte Impaktormasse 18 kg
  • Maximale Eindringtiefe 600 mm
  • Aufprallgeschwindigkeit frei wählbar, maximal 7 m/s
  • Maximale Querkraft 1500 N
  • Impaktorträger ragt nirgends über den Kopf hinaus
  • Alle Punkte auf der Seitenscheibe sind erreichbar
  • Automatische Airbagzündung
  • Schußeinheit kann an eine bestehende Vorrichtung montiert werden

 

Kopf- und Rückenlehnen

  • Vollautomatische Prüfabläufe nach EXE R17, FMVSS202 und FMVSS202a
  • Leicht parametrierbar nach Kundenvorschrift
  • Automatische Einstellung der Kopfhöhe mittels Laser
  • Verfahrbereich nach Kundenwunsch

 


Kopfstütze
Druckkraft 2 kN
Hub 500 mm
Geschwindigkeit max 80 mm/s

Rückenlehne
Druckkraft 5 kN
Hub 300 mm
Geschwindigkeit max 80 mm/s
  • Rückenlehne 0-60° mit bis zu 10KN
  • Kopfstütze horizontal –190 bis 510mm bis zu 2KN
  • Kopfstütze vertikal 500 – 1300mm bis zu 500N
  • H-Punktverstellung 100-1000mm über Nutenplatte
  • Antrieb der Testachsen mit Synchronservomotoren mit einer Positionsauflösung von 1µm
  • Prüfstandsabstände der beiden äußeren Sitze 420 –2000mm

 

Sitz- und Gurtverankerung

  • Alle Achsen elektrisch verstellbar
  • Testvorgaben in anwenderfreundlichem Blockprogramm
  • Überwachung der Haltezeit bei Krafteinbruch
  • Optimale Schlauchführung


Leistungsparameter
Zylinderanzahl 3 * 3
Arbeitsdruck 270 bar
Maximale Zugkraft je Zylinder 60 kN
Minimaler Zylinder- abstand vertikal 240 mm
horizontal 220 mm
Verstellwinkel der Zylinder vertikal F 50°
horizontal F 50°
Zuggeschwindigkeit 500 mm/s
Kraftanstieg 35 kN/s
9 Zylinder bis 1500mm mit 1m/s und 60KN Zugkraft
minimaler Zylinder Abstand h=220mm x b=240mm

 

Mobile Prüfstände

Zug und Druckversuche mit einem variablen Zylinder (elektrisch, hydraulisch) je nach Anforderung.

 

Dach -Seiteneindruck

Simulation eines Aufpralls an die Fahrzeugseite oder das Dach.


Leistungsparameter
Max Arbeitsdruck 280 bar = 28,0 MPa
Kraft 120kN
Hub 800 mm
Geschwindigkeit 0,1 m/s

 

Karosserie Prüfmaschine

Widerstandsfähigkeit von Karosserien prüfen.

Features:

  • 2 parallele Nutenplatten werden mit 4 Kugelrollspindeln parallel verschoben
  • Antrieb 4 über Simolink gekoppelte Synchronservomotore
  • Kraft und Wegregelung auch über externe Sensoren möglich

Leistungsparameter
Kraft Zug/Druck ± 500 kN zentrisch
± 400 kN exzentrisch
Hub 510 - 3010 mm
Geschwindigkeit 0,6 - 700 mm/s

 

Servolenkung

Tests der Servolenkung unter extremen Umweltbedinungen (Hitze/Kälte).

 

Features:
  • 800mm Zylinder geführt 100mm/s zum Aufbringen von Kräften von 200KN
  • Wegregelung mit Rampen 0,1-100mm/s

 

Steuerungskonzept am Beispiel Zylinderregelung

 

Einlesen der Sensorik über CAN-Bus mit 1KHz Komponenten von namhaften Firmen.


Das Steuerungskonzept beinhaltet eine Kraft-und Positionsregelung, die wahlweise einzeln oder auch zusammen aktiviert werden können. Sowohl eine interne als auch externe Sollwertvorgabe ist für beide Größen möglich. Übergabesignale an eine übergeordnete Steuerung und die Übertragung der Istwerte sind standardmäßig vorgesehen.

Das Konzept ist für beliebige Zylinderlängen und Kräfte ausgelegt. Als Rückführsignale werden digitale Wegaufnehmer mit CAN-Bus Ausgang und analoge Kraftaufnehmer bevorzugt.

Das Reglerkonzept arbeitet sowohl für hydraulische als auch für elektromotorische Zylinderachsen.
 
Werden mehrere Regelkreise zusammengeschaltet und eine Meßdatenerfassung installiert, empfiehlt es sich, die Architektur des Steuerungssystems dezentral aufzubauen. Im Wesentlichen besteht das System aus:
 
  • Speicherprogrammierbare Steuerung für alle Nebenbewegungen
  • Achsenregler für die Prüfungen
  • Standard PC für die Bedienoberfläche und Meßdatenspeicherung

Dies bietet auch die Möglichkeit, Kundennetzwerke in das System zu integrieren. Die einfache Handhabung über eine handelsübliche SPS erleichtert die Wartungs- und Servicearbeiten.

Oilgear bietet die Instandhaltung und Wartung von Systemen und Komponenten auch per Teleservice.